Montag, 24. Juni 2013

Die vier Elemente im Kaffeehaus: Hirnrindengraffiti mit den B(ohr)-Boys #01


Illu-Credits: Criscoh

Manche Leser werden es schon wissen, der digitale Flaneur (also icke) hatte an Ostern das fraglose Vergnügen Mister Supreme himself aka @FalkSchacht vor dem Mic zu haben. Freute mich sehr - auch wenn ich zu Beginn die Hose bis Oberkante voll hatte, sass mir doch ein Routinier sondersgleichen gegenüber, der schon locker 1000 Interviews geführt hat. Aber zu allererst gilt auch hier "Things You Can Do" musst du auch zuerst mal machen.

Leider war die Feuertaufe des Grenzflächenmikros qualitativ betrachtet nicht gerade die erfolgreichste Unternehmung dieses Jahres, also alles aufgefahren, was die aktuelle Soundkosmetik so hergibt, (besten Dank hier nochmals an den @gedanknspringer) aber der Sound geht - selbst wohlwollend betrachtet - nicht ma als Fourtracker-Ästhetik für Liebhaber durch, aber abseits des verrauschten Tons war es ein berauschendes Interview, welches mir unglaublichen Spass bereitete. Anyway, es ist nun mal eben wie es ist, wer trollen mag, die Kommentarfelder sind gefrässig.

Und da die Interviewsegmente wunderbar für sich alleine sprechen können, will ich auch kein allzu großes Gewese um die Vorrede machen. 

Der Gesprächsverlauf ist sanft durchgesampelt worden, manches kam im Interview später/früher dran, aber ich habs leicht themenspezifisch gegliedert. So sind es janz trueschoolhiphopklischeekonform vier Teilelemente geworden, die so wunderbar sprunghaft sind, dass ihr euch eh verlieren werdet im Gärten der breitgestreuten Wörter. Ich werde sie im Abstand von etwa einer Woche posten. Teilen freut natürlich.

Und ja, wem sich jetzt bei der gewählten Postillustration die Stirn kräuselt - die passt, wie Stein auf Scheibe. Denn, weil wir beide den Mackerzoo namens HipHop nicht allzu ernst nehmen, kann man auch ein hüpfendes Mädchen & einen tobenden Roboter, statt schlechtgelaunter Hackfressen zeigen - aber genug Diskurs jetzt erst ma viel Spass in der Kaffeehauscypher.
Wenn der native Player (oder der DL hier) bei euch nicht funktionieren sollte - wir haben das Ding auch auf prostcast.de als Sonderrubrik verzettelt, dort könnt ihr euch die Sache auch einfach runterladen. Teil zwei & drei & vier sind hier zu finden.
 

Die vier Elemente im Kaffeehaus #01: Treue Mütter, Dopebeats & Hiphoplobbyismus

Der Beginn - die klassischen Fragen: Wer war der Cro des Mittelalters? Sollten Politiker mehr Punchlines droppen? Und ist Hafti auch dein Babo? Und neben all dem erwartbaren viel hiphopfremdes. Die Pausenmusik ist übrigens: Count Bass D - Jussa Playa


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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Sehr schön, ich liebe es Falk zuzuhören. Ich habe auch seine Juice kollumne immer geliebt

Gerhard Köpke hat gesagt…

Leider zu viele unnötige Pausen mit dem gleichen Lied und auch noch mit der immer gleichen Stelle. Hat nichts mit dem Inhalt, sondern nur mit der Form zu tun, aber leider fließt die Form ja nunmal mit in den Gesamteindruck hinein.

Anonym hat gesagt…

Quali leider richtig schlecht, drouzn.

Anonym hat gesagt…

das mit steinbrück hat falk zwar richtig gedeutet, aber leider nicht optimal ausformuliert... steinbrück meinte nämlich nicht, dass das kanzlergehalt erhöht werden sollte... er hat lediglich angeprangert, dass es nicht in ordnung sei, dass jeder bankdirektor einer sparkasse in niedersachsen mehr kohle mache als die kanzlerin... es ging um verhältnismäßigkeit und leistungsgerechtigkeit... ansonsten viel liebe an die diskussion! <3

Anonym hat gesagt…

ach, ja... und dieses wischiwaschi-geschwafel, das insbesondere durch angela merkel bekannt wurde, nennt man asymmetrische demobilisierung... ;)

Anonym hat gesagt…

super interview

Der digitale Flaneur hat gesagt…

Ich finde es immer wieder interessant, wenn Menschen, die keinerlei produktive Maker im Web hinterlassen haben, sich bereitwillig als Werteinstanz betätigen - kenne ich aus dem Fussball - schmerbäuchig auf der Tribüne sitzen & aber Tipps über die schwitzenden Produktivkräfte parat haben ;D

Der digitale Flaneur hat gesagt…

Ging übrigens um Trollereien, die ich jetzt noch nicht freigegeben hab. Aber gilt auch janz allgemein.

Anonym hat gesagt…

Falk hat scheinbar vergleichsweise wenig Plan, was deutschsprachige Gitarrenmusik (egal ob nun Punk, Indie oder whatever), ansonsten würde er nicht ständig diesen Unsinn von wegen "inhaltsleere Texte im Rock" wiederholen (und das vor allem schon seit Jahren).

Anonym hat gesagt…

warum wir cäspär von falk so totgeschwiegen?