Donnerstag, 24. März 2011

#digifla #00: Der Contentkonfettireigen kann beginnen!

Hallo werte Leserschaft, heute vor genau 730 Tagen habe ich die ersten Zeilen in diesen seltsamen Raum genannt Internet veröffentlicht und hätte damals jeden Wetteinsatz gehalten, dass ich irgendwann in den nächsten Monaten die Lust verlieren würde, aber so war es eben nicht & so feiere ich heute meinen zweiten Geburtstag. 

Inzwischen ist es fast ne kleine Mediaguerillaagentur mit Rantingschwerpunkt geworden, ein Raum für ausführlichste Rezensionen und anspielungsdichtes Zitatgeballer und mit dem inzwischen angeschlossenem Twitterblog für die flinken Geschwätzigkeiten und dem tentakelgekrönten Tumblrblog erscheint alles noch deutlich seltsamer. Insbesonders die stetige Bereitschaft von Labels & Verlagen mir Tastenmutant immer wieder Leckereien zur Verfügung zu stellen lässt mich nicht selten meine Augen reiben ... auch an euch ein ganz ehrliches Danke!

Ich dachte mir mal, ich serviere euch zum Geburtstag etwas besonderes & so hab ich bei verwandte Geistern angefragt ob sie nicht Gelüste verspüren eine kleine, thematisch freie Gastbeitragsreihe aufzuziehen und erfreulicherweise wurden mir positive Reaktionen zuteil und einige sehr feine Beiträge zugesandt, angesiedelt zwischen feinster Musique und kulturwissenschaftlich fundierter Medienranterei.

Vorenthalten möchte ich euch diese herrlichen abgründigen (und manchmal urstcharmanten) Dinge natürlich nicht und so wird heute der gesamte Tag der Contentkonfettifraktion geweiht sein und in 2-Stunden-Intervallen werden die Abseitigkeiten auf euch niedergehen. Danke an alle Beteiligten, ich hoffe ich wurde euch gerecht.

Und ich will jetzt mit einem wirklich raffinierten Stopmotionvideo (Danke für den Tipp geht raus an Jule) begingen, welches einfach unglaublich gute Laune macht & zwei Dinge in sich vereint, für die dieser Blog immer stehen sollte - Finesse & Unterscheidbarkeit, denn ein Blog sollte immer Reibung und Lacher produzieren, ansonsten hat er seinen Zweck verfehlt. 

Und natürlich ist der Titel Bricoleur in diesem Falle die unindentierte Sahnehaube schlechthin - denn dieser Technik der Bricolage, der Reformulierung und De-/Rekontextualisierung verdankt der digitale Flaneur einen Großteil seiner Kraft. 

Ich hoffe ihr wertschätzt meine (manchmal sicherlich nicht wirklich einfach decodierbaren) Flaneurstreifzüge auch weiterhin. Und danke fürs folgen, kommentieren, zusammenfalten, tippgeben, weiterempfehlen, scheisse finden ... und all die tausend anderen Dinge, die man mit euch Fremden eben so teilt. Cheerz!


Les Fils de Teuphu: Bricoleur

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