Sonntag, 6. September 2009

Anno 2001 war diese Welt manchmal eine bessere.



Elegant, apart, extravagant, formvollendet, sexy - kurz eben Roots Manuva.

Dieses Video illustriert eindrücklich den radikalen Verfall der ehemals eigenständigen Rap-Ästhetik in den acht letzten Jahren, kurz - es ist erschreckend.

Kommentare:

dokterschlonz hat gesagt…

ich weiss nicht.. findest du den video jetzt toll oder ist das ein beispiel für den verfall der ghettostreet rap szene?
für mich ist das eher öder radio rap für pubertierende 57er auf dem weg zur kufa, und das video ist genauso trist (den magisch zappelnden holzlöffel mal ausgenommen).

Der digitale Flaneur hat gesagt…

Ok, nochmal der Arzt. Ich sags mal so, du scheinst eher ahnungslos zu sein, wer Roots Manuva in die Ghettoecke steckt hat schon nix verstanden & über die weiteren Herleitungen muss man dann nimmer reden, gelle. Und ja ich finde dieses Video (wie beschrieben) sehr sexy & bin es auch als Unter-57er am feiern. Und du geh nu ma zurück in deine Praxis, du Schmierfink!

dokterschlonz hat gesagt…

aber warum schreibst du denn dann von dem verfall, und dass irgendwas erschreckend sei -
was verfällt denn, und was erschreckt?

die musik ist total 0815 lahmarschig und eintönig und der rap zu sehr eminem style dazwischenrumgefunkt um einfallsreich zu sein. aber man darf ja auch mal schrott abliefern wenn man roots manuva heisst und früher mal cool war.

wobei die rap musik ja eigentlich aus dem verfall entstanden ist wie so ein phönix, siehe zb hier: http://www.youtube.com/watch?v=63VTXMBeC8Q&feature=related
das ist street, das ist credible, das ist rap. und nicht diese brauttanz wannabee schmonzette mit airplay tauglichem refrain da oben.

aber man darf ja auch mal mist posten, wenn man ein ansonsten schönes blog macht.