Mittwoch, 22. Juli 2009

East Sussex tut den Seebad-Funk



Brighton, East Sussex ... so so, dass die Örtlichkeit, welche das größte Seebad des Vereinigten Königreich sein eigen nennt, auch für musikalische Entspannungsbäder bekannt ist, war mir bisher neu.

Aber scheinbar besitzt diese Stadt eine amtliche Funkszene & so überrascht es auch nicht, dass sich dort ein spielfreudiges neunköpfiges Funkensemble zusammengefunden hat um den fiesen, alten Funkgötzen zu huldigen.

The Impellers, so der Name dieser Bande, gelingt es auf ihrem Debut eine sehr deutliche Note zu setzen, Mastermind Ed Meme & den zwei Schlagzeugern, dem Percussionisten, der breiten Brasssektion und einer verdammt begnadeten Sängerin glückt die Verschmelzung von geerdetem Vintagefunk mit einer ordentlichen Schaufel Brassfunk & einer Löffelspitze Soul.

Im Resultat - "biting, crisp and brass heavy funky soul" [so flüsterte es mir der Labelwaschzettel ein] oder knapper, unique sound!

Die Gruppe hat sich rund um die Reste von Ed Meme & The Forms gebildet & sich durch die Anwerbung von Clair Witcher - der Dame mit den unbeschreiblichen Gesangsqualitäten - veredelt. Und ja sie machen eigentlich alles richtig, König Midas ist quasi fester Featuregast.

Denn auch vor gewagteren Adaptionen wird hier nicht zurückgewichen, so bietet der siebte Song (des elf Songs starken) Debuts eine verdammt treibende & zwingende Brassfunküberarbeitung von Jimi Hendrix's "Fire".

Im Resümee kann festgehalten werden, mit dieser Brasssektion & dem gedoppelten Drumsets ersteht ein Sound, der sicherlich sehr große Livequalitäten ausweist, leider war meine Ausbeute an dem sonst verlässlichen Medien-Steinbruch heute etwas unergiebig, es wurde nur ein 19sekündiges Livevideo in den dunklen Stollen entdeckt, aber sei's drum, auch dieser Schnippsel kann was ... und wer mehr wissen mag, soll es hier [myspace.com/theimpellers]versuchen.

Cheerz.

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