Sonntag, 17. Mai 2009

Durch die Nacht ... mit Deejay Punk-Roc!

Heute will euch der Flaneur zu einer Zeitreise einladen, zurück ins letzte Jahrtausend, zurück in dieses Jahrzehnt, welches auf die ekligen 80er folgte.

Wenn man diese langen dunklen Jahre ohne bleibende stilistische Schäden überlebt hatte - und ich spreche jetzt von den „Echten 80ern“ & nicht von diesen erstaunlich augenunfreundlichen quietschbunten Neokreuzberger Recyclingmarotten - dann waren die folgenden zehn Jahre eine sehr goldene Epoche dieser kleinen urbanen Blüte, die heute (leider zumeist sinn- und substanzentleert) allgegenwärtig ist.

Aber HipHop war damals (trotz aller widerlichen Onehitschwalben) schöner, freier, wahnsinniger, bissiger, zwingender als heute und die Szeneweisheiten waren weniger durch diese sterile, industriell verwendbare Blaupausenlangeweile geprägt.

Und ja, auch die Videos hatten (trotz des eingeschränkten Equipments) einen eigenen Charme, welcher heute fast komplett verschwunden ist & wenn er dann mal wieder an die Oberfläche tritt, gibt es gleich lautstarke, ungehaltene Herren, die live ziemlich peinlich ausrasten – Shame on you, Mr. West!

Aber reden wir nicht drüber … Fluxkompensator vorgewärmt, Sonnenbrille aufgesetzt, den wahnsinnigen Deejay Punk-Roc ins Tapedeck gesteckt (jüngere Semester befragen zu dieser Technologie bitte die olle Tante Wiki) & los geht die Sause!

Deejay Punk-Roc - My Beatbox

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