Sonntag, 5. April 2009

Glaubt gefälligst an eure Liebe!



Meine neues Erfindung ist ein technischer Apparat, der immer wilde Töne von sich gibt, wenn er spannende Geschichten wittert - das Anekdotoskop!

So eben hab ich wieder eine entdeckt!
Beim Durchblättern meiner eher wild geordeneten Plattenhaufen hab ich die Apsci wiedergefunden und hierzu ist ne Anekdote zu erzählen, welche eigentlich zu gut zum wahr sein sein muss ... aber sie ist echt!

Raphael LaMotta, ein New Yerker MC, der eigentlich als Bassist einer Indiepunkband begonnen hatte Musik zu machen, trifft bei einer New Yorker Jam auf die in klassischem Gesang ausgebildete Theaterschauspielerin Dana Diaz-Tutaan. Beide verlieben sich.

Mhmm, ok.
Klingt erstmal nicht so umwerfend, aber berücksichtigt man, dass Dana aus Syndey stammte und zwischen den beiden eben mehr als halbe Welt lag wird es spannend.

Inzwischen sind sie ein (in NY ansässiges) Ehepaar, reisen mit ihrer Musik (die komplett auf den Onlinestreams zwischen NY und Syndey entstand) um die ganze Welt und haben mit Quannum ein Label, welches ihren eigenständigen Sound zu vermarkten weiss.

Und was mich nun zum Punkt bringt ist: Dana Diaz-Tutaan war war es, die all die Probleme über eine von allen Freunden als unmöglich verurteilte Liebe auf einen Beat packte und losfegte.

Never give up ist keine dieser marktsegmenttypischen seichten Oh-Girl-i-miss-u-so-Radiosülzen, sondern vielmehr ne schöne straighte, harte Kante von Aussage von einer Frau deren Stimme unglaublich ist.

De:bug hat das Album im September 2005 mit dem wunderschönen Einleitungsatz: "Es ist sehr selten, dass ein Ehepaar so gut klingt wie Apsci" auch zum Highlight des Monats auserkoren.

Änderte leider nix daran, dass ihr Amazonprofil noch bewertungsfrei ist, aber gut. Eben mit Qualität am Marktsegment vorbeigeflowt, aber besser ist es allemal.

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